Ein Software-Wechsel scheitert selten an der Software — er scheitert an der Migration. Diese Checkliste verhindert die Klassiker: Doppelvorschreibung, verlorene offene Posten, falsch gestartetes Mahnwesen.
Der wichtigste Punkt zuerst. Legen Sie eindeutig fest, ab welchem Monat das neue System die Vorschreibungen verschickt. „Übernahme per 1.7." heißt sonst leicht: Die alte Verwaltung legt die Juli-Vorschreibung noch, die neue auch — und der Mieter bekommt sie doppelt im Postkasten. Ein vermeidbarer, aber peinlicher Fehler.
Schlechte Daten nicht mitschleppen. Dubletten, ausgezogene Mieter, falsche IBANs und tote Datensätze raus, bevor sie ins neue System wandern. Eine über Jahre gewachsene Excel oder ein Altsoftware-Export enthält fast immer Altlasten.
Wer schuldet was seit wann, wer hat ein Guthaben — exakt zum Stichtag. Ohne saubere offene Posten startet das Mahnwesen falsch und die Bankzuordnung findet nichts. Das ist der Punkt, an dem die meisten Migrationen scheitern.
Bei Kautionen weiß oft niemand genau, wo sie liegen: altes Sparbuch, Bankgarantie, schon aufgelöst? Übernehmen Sie nicht nur den Betrag, sondern den Status — und die Verzinsung nach § 16b MRG.
Nie alles auf einmal. Erst ein Testobjekt vollständig umstellen, dann ein Go-Live-Probelauf: „Nächsten Monat gingen X Vorschreibungen über Y € raus — stimmt das?" zum Durchklicken. Das verhindert den Klassiker, dass alle „Fertig" klicken und der Fehler erst auffällt, wenn 200 Mieter eine falsche Vorschreibung haben.
Ein fehlender Wert darf den Import nicht blockieren. Besser: importieren, warnen, und eine „Nach Go-Live nachtragen"-Liste führen. Veloro ist genau für diese Migrationsrealität gebaut — flexibles Spalten-Mapping, Stichtag, offene Posten, Probelauf. Wie sich Veloro von klassischer Software unterscheidet, steht im Auswahl-Leitfaden.
15 Minuten, unverbindlich, 60 Tage kündbar. Am Telefon erreichen Sie direkt den Gründer — kein Call-Center.